18.08.2018

Elf Jahre Ausbildung im integrativen Modell

Landshut. Seit elf Jahren gibt es die Ausbildung im integrativen Modell im Jugendwohnheim Landshut. 54 von 68 Jugendliche haben hier ihre Ausbildung seither erfolgreich abgeschlossen. Nun trafen sich rund 40 Ehemalige vor Ort zum Erfahrungsaustausch und zum stimmungsvollen Abendessen.

Ausbildung im integrativen Modell bedeutet, dass Jugendliche mit einer Beeinträchtigung im Lernen mit viel Hilfe und Unterstützung ausgebildet werden. Das Besondere dabei ist außerdem, dass die Auszubildenden Stütz- und Förderunterricht erhalten und sozialpädagogisch begleitet werden.
Von insgesamt 68 ehemaligen Auszubildenden - aufgeteilt auf den Bereich Hauswirtschaft (35) und Küche (33) - haben rund 40 ehemalige Azubis den Weg ins Jugendwohnheim Landshut gefunden, um ihren früheren Ausbildungsbetrieb zu besuchen.

Ebenfalls anwesend waren neben Gesamtleiter Ludwig Weber und seiner Stellvertretung und Bereichsleitung der Ausbildung Friederike Appold alle ehemaligen und aktuellen Ausbilder, Lehrkräfte, Sozialpädagogen und die Agentur für Arbeit, vertreten durch Herrn Zehetbauer.
Mit einem Hausrundgang, der von den aktuellen Auszubildenden geführt wurde, konnten die Ehemaligen noch einmal ihren Ausbildungsbetrieb erkunden - das letzte Mal vor dem Umzug des Jugendwohnheim Landshuts in den Neubau.

"Weißt du noch ...?" lautete wohl eine der meistgestellten Fragen beim Ehemaligentreffen im Jugendwohnheim Landshut. Gegen mögliche Gedächtnislücken halfen das angelegte Erinnerungsalbum und viele ausgehängte Fotos der vergangenen Jahre.
Im Austausch der ehemaligen und aktuellen Azubis konnten beide Seiten die Unterschiede und Veränderung ihrer Ausbildung feststellen. Interessante Gespräche wurden geführt und man erfuhr, welche Wege die Einzelnen beschritten hatten. Bei einem gemeinsamen Abendessen fand das Ehemaligentreffen einen stimmungsvollen Ausklang und alle waren durchweg begeistert. 
Text: Silvia Augustin 

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