Neues Dienstgebäude in Landshut eingeweiht

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Ein Kreuz aus Skateboards

Landshut. Am Schluss ist es dann doch recht schnell gegangen: Kaum zwei Jahre nach der Grundsteinlegung wird am 23. November das neue Dienstgebäude des KJSW in Landshuts Ritter-von-Schoch-Straße 1 eingeweiht. Das alte Gebäude in der Marienburger Straße kann zum Jahresende verlassen werden. Knapp 7000 Quadratmeter Geschossfläche im neuen Haus bieten künftig Platz für bis zu 165 Bewohnerinnen und Bewohner sowie für alle Verwaltungsräume des Katholischen Jugendsozialwerks.
„Es ist mir eine große Freude, dass Sie heute alle da sind, um mit uns die Einweihung unserer Dienststelle zu feiern“, begrüßt Ludwig Weber die knapp 300 Gäste aus den Bereichen Schule, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Projektpartner. „Das KJSW ist der größte Jugendhilfeträger in Landshut mit über 170 Hauptamtlichen und mehr als 60 Ehrenamtlichen. Es ist schön, dass nun das Jugendwohnheim und unsere vielfältigen anderen Aufgabenbereiche unter einem Dach vereint sind“, betont der Landshuter Gesamtdienststellenleiter.

Wichtig für das soziale Gefüge der Stadt

Beeindruckt zeigt sich Oberbürgermeister Alexander Putz in seinem Grußwort: „Es ist ein beeindruckendes Gebäude geworden, mit einer guten und modernen Architektur. Was Sie hier leisten, ist sehr wichtig für das soziale Gefüge in der Stadt“, betont der OB.
Landrat Peter Dreier hebt in seinem Grußwort die Bedeutung der sozialen Arbeit des KJSW für die Region Landshut hervor: Es handle sich um Einrichtungen und Dienste, die Jugendlichen in einer schwierigen Lebensphase beistehen.

KJSW-Finanzvorstand Egon Forchhammer lässt auf humorvolle Weise einige besondere Herausforderungen der Bauphase Revue passieren – von Fundamentplatten, die da waren, wo sie nicht hingehört hätten bis zu Automatiktüren, die sich entweder öffnen oder schließen ließen, aber nicht beides. Nun kann er die erfreuliche Bilanz ziehen, „dass alles genau da ist, wo es hingehört und es funktioniert auch.“

Verantwortungsbewusster Umgang mit Finanzen

Der Bau hat nur unwesentlich mehr gekostet als vor fünf Jahren zu Beginn der Planungen projektiert: Rund 17 Millionen Euro statt der 16,2 Millionen, die man 2013 veranschlagt hat. „Das heißt, man kann auch heut zu Tage die Kosten effektiv im Auge behalten und verantwortungsbewusst mit den Mitteln umgehen“, so Forchhammer. Im Falle des neues KJSW-Dienstgebäudes hat das Katholische Jugendsozialwerk den Großteil der Kosten aus Eigenmitteln zur Verfügung gestellt. Zuschüsse kamen vom Berufsschulzweckverband Landshut (3,2 Millionen Euro), der Agentur für Arbeit (2,25 Millionen Euro), der Erzdiözese München und Freising (1,6 Millionen Euro), der Stadt Landshut (400.000 Euro) sowie der Regierung von Niederbayern.

„Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein gemeinnütziger Verein ein solches Gebäude hinstellt“, betont dann auch Domkapitular Klaus Peter Franzl, der Vereinsratsvorsitzender des KJSW e.V. ist. Damit signalisiere das KJSW, dass Landshut neben München und Rosenheim ein wichtiger Standort für den sozialen Träger sei. Die Wurzeln des KJSW lägen im Jugendwohnen. Es sei auch heute wichtig, jungen Menschen Beheimatung zu ermöglichen. Dann weiht Domkapitular Franzl das Kreuz, das im Eingangsbereich des neuen Gebäudes aufgehängt wird. Es ist aus Skateboards gefertigt, die Jugendliche und Mitarbeiter gespendet haben. Schreinermeister Georg Geltinger, der beim KJSW tätig ist, hat die Boards unter Mitarbeit von Jugendlichen zu einem bunten Mosaik zusammengefügt und daraus das einzigartige Kreuz gestaltet.

Nach der Weihe ist Zeit für Begegnungen und Gespräche. Dabei sieht man deutlich, dass sich nicht nur die Gäste, sondern auch die Mitarbeiter und die Jugendlichen hier schon recht wohl fühlen.

Text und Fotos: Gabriele Riffert/Pressestelle KJSW

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Stichwort „KJSW in Landshut“

Zum KJSW gehört nicht nur das Jugendwohnheim Landshut (165 Plätze) mit dem angeschlossenen Jugendwohnheim Deggendorf (bis 98 Plätze), sondern auch: Zwei Therapeutische Wohngruppen (16 Plätze), Ambulante Jugendhilfen in den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau und Kelheim.

Die Offene Jugendarbeit des KJSW gliedert sich in folgende Aktivitäten: das Schülergericht (mit insgesamt 26 Schülerrichtern), den Jugendtreff Altdorf, die Gemeindejugendpflege Niederaichbach und Wörth an der Isar sowie internationale Jugendbegegnungen.

Im Bereich Migration bietet das KJSW einen Jugendmigrationsdienst in den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau, Kelheim, Rosenheim und Traunstein, eine Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, Sprach- und Kulturmittler sowie dieSprachkiste“ im Kindergarten

Im Bereich Schulen bietet das KJSW folgende Bereiche an: Berufseinstiegsbegleitung in den Landkreisen Landshut und Dingolfing-Landau, Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an insgesamt 13 Schulen in Landshut sowie an einer Schule in Ainring (Oberbayern), Schulbegleitung in 25 Klassen verschiedener Schulen, Sozialpädagogische Steuerung der Stütz und Fördergruppe am SFZ Landshut Landkreis und Offene Ganztagsschulen an drei Schulen.

Das KJSW bietet Ausbildungsplätze in Küche und Hauswirtschaft nach dem integrativen Modell und sein Projekt Jugend @ work. Mehr Informationen: www.kjsw-landshut.de