Neue Leitung im Haus Maria Linden

MichaelLiebmann-neuerLeiterHML-web.JPG

Michael Liebmann vor dem HML-Schild. Foto: Riffert/KJSW

Vaterstetten. Das Haus Maria Linden, eine Einrichtung der Behindertenhilfe in Trägerschaft des Katholischen Jugendsozialwerks München, hat einen neuen Gesamtleiter: Den Sozialpädagogen und Diplompädagogen Michael Liebmann. Nachdem die bisherige Leiterin Petra Backes im Sommer in ihre saarländische Heimat zurückkehren wollte, ist der 58-Jährige seit September im Amt. Der gebürtige Würzburger lebt mit seiner Familie in Anzing.

Michael Liebmann bringt viel an Erfahrung für seine neue Aufgabe mit: Über seinen Zivildienst fand er den Zugang in den sozialen Bereich. In Fulda studierte er Sozialpädagogik und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre in einer Einrichtung für Erwachsene mit geistiger Behinderung. Nebenbei absolvierte er an der Universität Frankfurt sein Pädagogikstudium.

Es folgten verschiedene Stationen im Frankfurter Raum in speziellen Einrichtungen für Menschen, die vormals in psychiatrischen Krankenhäusern untergebracht waren. „Damals habe ich viel mit Menschen gearbeitet, die suizidgefährdet waren", berichtet Michael Liebmann. Im Jahr 2000 zog er aus beruflichen Gründen nach Anzing um. Liebmann arbeitete zehn Jahre lang als Leiter einer heilpädagogischen Tagesstätte in Unterhaching. Dann folgten in Obermenzing sieben Jahre als Leiter eines Hauses für ehemals obdachlose Männer mit verschiedenen psychischen Erkrankungen.