Palliative Care in Rosenheim

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Die Einrichtungen und Dienste für Menschen mit geistiger Behinderung in Rosenheim führen Palliative Care ein. Die Schulungen werden bis 2017 dauern.

Die Implementierung von Palliative Care erfolgt mit Unterstützung der Christophorus-Akademie des Uni-Klinikums Großhadern in München. 45 Teilnehmer waren bei der Auftaktveranstaltung dabei, darunter viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie hörten Eingangsstatements von Einrichtungsleiter Günther Auer und KJSW-Vorstand Berthold Wübbeling sowie zwei fachliche Impulse.

Zunächst stellte der Leiter der Christophorus-Akademie Hermann Reigber Palliative Care vor. Dann sprach Dozentin Barbara Hartmann über die unterschiedlichen Bedürfnisse Sterbender und ihrer Bezugspersonen. Dann folgte gleich eine Phase der Kleingruppenarbeit, wo sich die Anwesenden darüber austauschten, welche Sterbekultur bereits in der Einrichtung besteht und welche sie sich wünschen. Die Ergebnisse des Fragebogens wurden gesichert und bilden den Ausgangsstand des gemeinsamen Entwicklungsweges.

Auch weitere Einrichtungen des KJSW haben sich mit Palliative Care vertraut gemacht. So wurde die bereits im Haus Maria Linden, im Monsignore-Bleyer-Haus und im Altenheim Elisabeth eingeführt. (rif)