Engagierte Seelsorgerin

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Das Foto zeigt Monika Kaukal. Bild: rif

 

Vaterstetten. „Hallo Monika!", begrüßen die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Maria Linden ihre Seelsorgerin, als sie den Gang entlanggeht. Monika Kaukal mag Menschen und die spüren das, besonders im Haus Maria Linden, wo ältere Menschen mit einer chronischen seelischen und/oder geistigen Behinderung leben.

Monika Kaukal ist seit September 2014 hier mit einer halben Stelle Seelsorgerin. Mit der anderen halben Stelle ist sie Dekanatsverantwortliche für Menschen mit Behinderung im Dekanat Giesing. Insgesamt hat sie viel Arbeit, aber sie macht ihr Freude.

„Ich arbeite schon sehr viel länger mit Menschen, die eine Behinderung haben", berichtet Monika Kaukal. So wählte sie als Studentin der Religionspädagogik den Studienschwerpunkt „Behindertenseelsorge". Sie besuchte verschiedene Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung und machte drei Semester lang immer jeden Mittwoch ein Praktikum in der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte.

Ihre erste Stelle hatte sie in einem Förderzentrum, ihre zweite Dienstprüfung legte sie in einem Sonderpädagogischen Förderzentrum ab, und sie wirkte als Gemeindereferentin in verschiedenen Gemeinden. „Die ganze Zeit über habe ich eine Gruppe von Eltern begleitet, deren Kind behindert ist. Und an meiner letzten Stelle in Ottobrunn war ich im Arbeitskreis ‚barrierefreie Kirche‘ aktiv", ergänzt sie.

Gut vernetzt mit den Nachbargemeinden

„Was für mich im Haus Maria Linden neu war, ist die Arbeit mit psychisch behinderten Menschen. Als ich hier angefangen habe, war ich deshalb erst einmal bei den beiden Seelsorgern des Bezirksklinikums in Haar um zu erfahren, was es in der Gerontopsychiatrie alles zu beachten gibt", erklärt die 60-Jährige.

Monika Kaukal ist nicht nur Ansprechpartnerin für die Bewohnerschaft, sondern auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses Maria Linden. „Das ist deshalb möglich, weil ich als Seelsorgerin Angestellte der Erzdiözese bin und der Schweigepflicht unterliege", weiß die Gemeindereferentin.

In Vaterstetten ist sie dankbar für die gute Vernetzung mit dem Pfarrverband. Auch zur Pfarrei des Nachbarortes Baldham gibt es Kontakte, sowie zur evangelischen Petrikirche, die gleich hinter dem Grundstückszaun liegt...
Die Vollversion dieses Artikels finden Sie in „Unser Prisma" Nummer 2-2017.
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